Wie du in 3 Schritten erstklassige Infografiken erstellst, die deine Kunden lieben werden

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Fällt es dir nicht so leicht, Besucher auf deine Website oder deinen Blog zu locken?
Wünschst du dir mehr Interaktionen für deine Beiträge in den sozialen Medien?
Hast du manchmal das Gefühl, dass deine Inhalte zu unscheinbar sind und sich keiner dafür interessiert? Dann probiere es doch mal mit Infografiken!

Was sind Infografiken?

Infografiken sind eine bildhafte Darstellung von verschiedensten Informationen. Sie ermöglichen es dir, deinen Lesern viele und auch komplexe Informationen auf andere Art zu präsentieren - ohne große Erklärungen und viel Text. Wir Menschen sind visuell veranlagt, weswegen wir diese bildhaften Informationen viel leichter und schneller verarbeiten und uns besser daran erinnern können.

Diese Vorteile bringen dir Infografiken

Gute Infografiken werden gern in den sozialen Medien geteilt, wodurch deine Reichweite steigt und mehr Besucher durch die verschiedensten Kanäle auf deine Website kommen. Sie haben aber noch weitere Vorteile:

  • sie steigern nicht nur deine Bekanntheit, sondern vermitteln Professionalität und Expertise, wodurch du das Vertrauen deiner Leser gewinnst
  • du sparst Zeit bei der Content-Erstellung, denn komplexe Zusammenhänge lassen sich einfacher bildhaft darstellen, als umständlich in einem langen Text formuliert
  • Infografiken sind “Blickfänger” und erhalten viel mehr Aufmerksamkeit und wecken das Interesse der Betrachter
  • bildhafte Inhalte werden schneller erfasst und verstanden, wodurch sie viel besser in Erinnerung bleiben
  • Infografiken können vielfältig eingesetzt werden und vermitteln große Mengen an Informationen sehr komprimiert
  • sie sind abwechslungsreich und ergänzen deine anderen Inhalte perfekt

So erstellst du clevere Infografiken

Eine erstklassige Infografik zu erstellen, die gern geteilt wird, ist kein Hexenwerk! Ich habe dir drei effektive Schritte mitgebracht, die sich bei mir bewährt haben.

Infografik Schritt 1: Überlege dir dein Ziel und sammle Daten

Finde eine Idee und lege dein Ziel fest
Du liest richtig: auch für eine bloße Infografik ist es wichtig, ein Ziel festzulegen. Nur wenn du eine genaue Vorstellung von dem hast, was du dem Betrachter damit vermitteln möchtest, kannst du sie zielgerichtet erstellen. Eine gute Grundidee ist natürlich Voraussetzung für eine interessante Grafik.

Recherchiere Daten und definiere die Inhalte
Es gibt eine Unmenge an Informationen, die du mit deinen Lesern teilen könntest. Sie sind die Grundlage und der wichtigste Teil deiner Infografik. Finde die Goldstücke unter dem Wust an Informationen und sortiere Nebensächliches aus. Vermeide es, dem Betrachter zu viele Informationen geben zu wollen. Am besten beschränkst du dich auf sechs Hauptpunkte. Achte auch darauf, dass deine Quellen zuverlässig und bekannt sind, damit du nicht in eine heikle Situation gerätst, weil du ungenaue Informationen nutzt.

Erzähle eine Geschichte
Das Ziel deiner Infografik ist es, eine klare Botschaft zu vermitteln. Stelle dir deine Infografik wie eine Geschichte vor, die du erzählen möchtest. Danach richten sich die logische Struktur und auch das Design deiner Grafik - nicht andersherum.

Infografik Schritt 2: Plane die Struktur und skizziere den Aufbau

Wähle das Format und den Fluss (“Flow”)
Wähle das Format deiner Infografik sinnvoll aus. Bestimmte Informationen müssen auf passende Weise präsentiert werden. Nutze kein Format, nur weil du es unbedingt möchtest. Solche Formate können zum Beispiel sein:

  • informative Infografik auf Text basierend
  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Flussdiagramm für Abläufe, Prozesse und Entscheidungen
  • Zeitleiste für zeitliche Abfolgen
  • Diagramme für Zahlenreihen, Größenverhältnisse, etc.
  • geografische Karten und Pläne
  • etc.

Plane Bilder, Illustrationen und Icons
Nutze die Chance, deine Geschichte bildhaft zu erzählen, damit sie noch mehr Aufmerksamkeit erhält. Verlasse dich nicht nur auf moderne Schriften, sondern style deine Grafik mit Bildern, Illustrationen oder Icons auf. Durch bildhafte Elemente entsteht ein viel größeres visuelles Interesse an deiner Infografik.

Skizziere deine Grafik
Erstelle eine Art Gerüst (engl. Wireframe) deiner Infografik, noch vor dem eigentlichen Design, mit dem du weiterarbeiten kannst. Überlege dir die Struktur und den “Ablauf” deiner Grafik. Es spart dir viel Zeit und Frust, wenn du dir vorher überlegst wo Text und bildhafte Elemente stehen sollen. Und es ermöglicht dir zu sehen, ob bei der Betrachtung alles Sinn ergibt und gut “fließt”.

Infografik Schritt 3: Definiere das Design

Lege den Ton und die Atmosphäre fest
Die Stimmung und der Ton deiner Infografik sollen zu ihrem Inhalt passen. Hast du ein seriöses Thema, dann wäre eine bunte, verspielte Atmosphäre nicht die richtige Wahl. Es würde den Betrachter verwirren und vielleicht sogar dazu führen, dass er dich nicht als Experten wahrnimmt. Infografiken sollen verständlich und stimmig sein, dazu gehören Ton und Atmosphäre genauso wie korrekte Daten.

Wähle Gestaltungselemente sorgfältig aus
Nutze Gestaltungselemente wie Weißraum (leere Bereiche) und die verschiedenen Möglichkeiten, um eine optische Hierarchie zu erzeugen, um so effektiv wie möglich zu kommunizieren. Arbeite mit allen Möglichkeiten, die dir Design bietet und nutze sie klug:

Größe, zur Verbesserung der Sichtbarkeit
Die größten Objekte bekommen die meiste Aufmerksamkeit. Die beste und effektivste Möglichkeit einem Objekt mehr Bedeutung zu verleihen, ist, es größer als alle anderen zu gestalten.

Farbe und Kontrast
Damit bekommt ein Objekt die direkte Aufmerksamkeit der Betrachter. Farbe zieht uns magisch an, vor allem wenn sie strategisch klug eingesetzt wird, um wichtige Informationen oder Bilder hervorzuheben. Nur eine kleine Stelle mit einem hellen Rot markiert, wird kaum übersehen. Setze Farbe sparsam ein, sonst hebt sich der Effekt wieder auf!

Typografie
Eine typografische Hierarchie ist für jedes Design, das Text enthält, ein wichtiger Bestandteil. Arbeite genauso wie bei einem gut strukturierten Blogartikel mit mehreren Schriftebenen. Die erste Ebene bekommt dabei mehr Aufmerksamkeit als zum Beispiel die dritte.

Schriften - nutze Kategorie und Stil
Wähle die Schriftart mit Bedacht. Damit ist das Aussehen der Schriftart selbst gemeint. Die Kategorie (Sans-Serif, Serif, Script, …) und ihr Stil (fett, kursiv, Großbuchstaben, …) können das ganze Design in eine bestimmte Richtung lenken. Schriftarten kannst du dir wie verschiedene Persönlichkeitstypen vorstellen. Es gibt die lauten und extravaganten, aber auch einige, die ruhiger oder interessanter sind. Suche dir Schriften mit Eigenschaften, die zu deiner Infografik passen und verwende sie auf geeignete Weise.

Abstände - gib deinem Layout Balance, “Fluss” und Fokus
Das am meisten vernachlässigte Designprinzip ist wohl das des Weiß- oder Leerraums - es ist aber auch eines der wichtigsten. Wenn du keinen Weißraum in deinem Layout einplanst, riskierst du, dass alles in einem konfusen und verwirrenden Entwurf endet. Weißraum ist wichtig für die Organisation und Abtrennung von Elementen untereinander. Gönne dem Betrachter ab und zu eine Augenpause beim “Lesen” deiner Infografik.

Komposition - gib deinem Layout Struktur
Durch die oben genannten Prinzipien kannst du den Betrachter schon gut durch dein Layout führen. Dein Design wird aber auch durch eine Gesamtstruktur profitieren.

Definiere Schriften und Farbschema
Schriften sollen den Ton und die Atmosphäre deiner Infografik unterstützen, aber niemals ablenkend wirken. Auch die Farben tragen ihren Teil dazu bei. Definiere eine feste Farbpalette von ungefähr drei Farben und nutze Tonabstufungen, falls du mehr Farben benötigst. Verwende Farben, die am Monitor angenehm für das Auge sind (vermeide z. B. Neon-Farben).

Endlich fertig! Wirklich? Ich möchte dir noch einen Tipp nahelegen:

Kontrolliere deine Infografik detailliert vor der Veröffentlichung!


Ich weiß, sobald die Grafik endlich fertig ist, soll sie nur noch raus in die Welt - mir geht es da nicht anders. Aber es ist unerlässlich, dass du dir die Zeit für eine sehr genaue Kontrolle nimmst. Überprüfe deine Inhalte auf Rechtschreibung, Schreibfehler und Zahlendreher. Auch die Quellenangabe darfst du nicht vergessen. Und danach ist die Grafik wirklich fertig!

Es gibt ganz schön viel zu beachten, oder? Damit du es schneller erfassen, verstehen und dir merken kannst, habe ich für dich - na was? - alles in einer Infografik aufbereitet ;-)

 
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Du wirst sehen, mit der Zeit wird dir die Erstellung von Infografiken immer leichter fallen! Ich hoffe, ich konnte dich überzeugen, dass Infografiken erheblich zu mehr Aufmerksamkeit und Besuchern auf deiner Website beitragen. Sie helfen dir, gerade in den sozialen Medien und bei der Google Bildersuche aus der großen Masse herauszustechen und zu brillieren!

Hast du Infografiken bisher schon genutzt? Wie sah deine Planung dafür in der Vergangenheit aus? Was hat sich für dich bewährt?

Gefallen dir meine Tipps? Merke sie dir gern mit dieser Grafik auf Pinterest:

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