Richtig oder falsch? Haben deine Social-Media-Grafiken ein Makeover nötig?

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Du möchtest mehr Aufmerksamkeit für dein Business in den Sozialen Medien? Dafür gibt es viele verschiedene Strategien. Eine dieser Social-Media-Strategien ist das Veröffentlichen von visuellen Inhalten, mit denen du das Interesse deiner Zielgruppe weckst.

Bist du unsicher und weißt nicht, ob du die richtigen Grafiken für deine Zielgruppe verwendest?

In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile dir Social-Media-Grafiken bringen, wie du die häufigsten Fehler vermeidest und erhältst von mir Tipps, wie du diese geschickt einsetzt, um die Aufmerksamkeit deiner Wunschkunden auf dich zu ziehen.

Diese Vorteile bringen dir Social-Media-Grafiken

Gute Grafiken werden gern in den sozialen Medien geteilt, wodurch sich deine Reichweite vergrößert und deine Bekanntheit steigt. Sie bringen dir aber noch weitere Vorteile:

Bringen dir mehr Aufmerksamkeit
Sie können vielseitig eingesetzt werden und steigern nicht nur deine Bekanntheit, sondern bringen dir auch mehr Aufmerksamkeit. Hierdurch kommen viel mehr Besucher auf deine sozialen Kanäle und auf deine Website.

Wecken das Interesse deiner Wunschkunden
Social-Media-Grafiken sind richtige “Blickfänger” und du gewinnst damit spielend leicht das Interesse deiner Wunschkunden. Dadurch erhältst du mehr Aufmerksamkeit für dich und dein Angebot - schneller und in kürzerer Zeit.

Stärke deinen Expertenstatus und baue Vertrauen auf
Veröffentlichst du regelmäßig hochwertige und gut-designte Grafiken auf deinen sozialen Kanälen, wird der Betrachter diesen Eindruck automatisch mit einem professionellen, hochwertigen Business gleichsetzen. In Folge dessen wirst du als Experte in deinem Gebiet wahrgenommen und baust kontinuierlich Vertrauen in dein Unternehmen auf.

Geben deinem Angebot mehr Glaubwürdigkeit
Professionelle Grafiken verleihen deinem Angebot mehr Glaubwürdigkeit und vermitteln die Qualität deines wertvollen Angebots. Dabei überzeugst du Interessenten viel leichter und sparst beträchtlich Zeit bei der Kundengewinnung.

Fehler, die du bei deinen Social-Media-Grafiken unbedingt vermeiden solltest

Eindruck hinterlässt du bei deinen Wunschkunden erst, wenn du fesselnde Social-Media-Grafiken entwirfst und veröffentlichst. Möchtest du wissen, was du konkret tun kannst, damit deine Grafiken in Zukunft gern geteilt werden und weitere Reaktionen hervorrufen?

Ich habe für dich die häufigsten Fehler zusammengetragen. Ich gebe dir jedoch Tipps zur Grafikerstellung und erkläre dir, wie du diese wirkungsvoll einsetzt.

1. Fehler: Die Besonderheiten der Plattform ignorieren

Grafik ist Grafik, richtig? Sie wird designt, gepostet und weg ist sie. Naja, nicht ganz. Aber so denken viele, die sich für diese Social-Media-Strategie entschieden haben. Dabei vergessen sie jedoch einen ganz entscheidenden Punkt: Jede Social-Media-Plattform hat eigene Bildgrößen, um die Betrachtung zu vereinfachen und natürlich soll auch dein Feed gut aussehen. Wenn du diesen Punkt nicht beachtest, dann bleibst du auf einer deplatzierten Grafik wie dieser hier sitzen:

 Beispiel für einen schlecht gewählten Bildausschnitt

Beispiel für einen schlecht gewählten Bildausschnitt

Würdest du dir nicht auch wünschen, dass du ihr Gesicht sehen könntest? Es ist nicht nur von Nachteil für die Außenwirkung deines Unternehmens, sondern du verschenkst ganz leichtfertig die Möglichkeit, das Interesse deiner Wunschkunden zu gewinnen.

Profi-Tipp: Optimiere deine Grafiken für jede Plattform
Informiere dich über die aktuellen Bildgrößen oder beauftrage einen Grafikdesigner mit der Erstellung deiner Grafiken. Er kennt sich mit den Bildgrößen und den verschiedenen Plattformen aus. Alternativ kannst du auch ein Grafik-Tool wie Canva verwenden, welches die passenden Bildgrößen automatisch vorgibt.

2. Fehler: Den Betrachter langweilen

Konsistenz und Wiederholung sind zwei unterschiedliche Dinge. Mit einem konsistenten Design ist gemeint, dass du in deinen Grafiken gleiche Gestaltungselemente, wie Schriften und Farben, verwendest. Wiederholung bedeutet, dass du immer wieder dieselben Grafiken teilst. Du sparst damit Zeit, Energie und auch Geld.

Das sind allerdings Vorteile für dich, nicht für dein Publikum. Wiederholungen machen deinen Feed langweilig und vorhersehbar, wodurch es deinen Followern sehr leicht fallen dürfte, dir nicht mehr zu folgen.

Profi-Tipp: Biete deinem Publikum Abwechslung
Erstelle Grafiken, die Aufmerksamkeit wecken und den Betrachter innehalten lassen. Wenn du den gleichen Inhalt mehrfach teilen möchtest, dann zeige diesen aus einem neuen Blickwinkel. Erstelle unterschiedliche Grafiken, indem du einen Mix aus Bildern, Texten, Screenshots und Zitaten zusammenstellst. Diese sollten trotzdem gewisse Ähnlichkeiten wie Farben, Schriften und Layouts aufweisen.

Auch wenn du nicht so viele Inhalte zum Veröffentlichen hast, kannst du diese auf diese Weise vielseitig mit deinem Publikum teilen. Du kannst zum Beispiel:

  • das Bild einer Person veröffentlichen, der du geholfen hast oder die darauf dein Produkt verwendet
  • einen Screenshot von einem Textauszug aus deinem Blog oder von deiner Website
  • ein Zitat, das gut zu deinem Inhalt passt
  • eine Infografik mit interessanten Informationen

Auf diese Weise kannst du den gleichen Inhalt gleich drei- oder viermal teilen und dein Publikum bekommt immer wieder etwas Neues zu sehen. Ein wichtiger Vorteil davon ist, dass du damit auch Leute ansprechen kannst, die vorher noch nicht angelockt worden sind.

3. Fehler: Eine Ein-Mann-Show bestreiten

Das Social-Media ist nicht für eine einseitige Übertragung gedacht. Deine Grafiken sollen nicht nur die Aufmerksamkeit deiner Wunschkunden auf dich ziehen, sondern sie sollen Reaktionen hervorrufen. Damit sind Kommentare, Gefällt-mir-Angaben, Retweets und auch das Teilen von Beiträgen gemeint.

Deine Grafik soll nicht nur sagen: “Hey, sieh mich an”, sondern auch “Hey, was denkst du darüber?”. Nicht auf eine übertriebene Art und Weise, aber es sollte das Ziel jeder deiner Grafiken sein.

Profi-Tipp: Sei relevant und entlocke deinem Publikum Reaktionen
Deine Grafiken sollen nicht nur schön aussehen, sondern sollen dein Publikum zum kommentieren, liken und teilen anregen. Teile Grafiken, die relevant für dein Publikum sind und zu deinem Business passen. Stelle dir einfach folgende Fragen:

Würde mein Publikum das gern teilen?
Erhalten sie dadurch Mehrwert?
Weckt meine Grafik Emotionen?

Du wirst sehen, dass es sich für dich mehr auszahlt, wenn deine Grafiken Reaktionen hervorrufen, als deinen Feed einfach nur mit Grafiken zu füllen und dann das Beste zu hoffen!

4. Fehler: Nicht über das Design nachdenken

Social-Media-Grafiken entstehen oft in letzter Minute, zum Beispiel vor der Veröffentlichung eines neuen Blogartikels. Schnell passiert es dabei, dass irgendeine Schriftart verwendet und eine Farbe gewählt wird, die gerade ganz gut passen.

Das wiederkehrende “Neuerfinden” deiner Grafiken bereitet dir nicht nur Stress, sondern du bleibst dadurch auch schwer in der Erinnerung des Betrachters haften.

Profi-Tipp: Gestalte deine Grafiken mit gleichbleibenden Elementen
Alle Grafiken, die du veröffentlichst, sollten den Designrichtlinien deines Unternehmens entsprechen. Nur dadurch festigt sich deine visuelle Identität und du bleibst den Leuten in Erinnerung. Nutze für deine Grafiken die gleichen Schriften, Farben und Layouts. Der Leser soll aus 100 Metern Entfernung erkennen, dass die Grafik von dir ist. Aber wie kannst du diese Art von Grafiken schaffen? Bevor ich dir das verrate, fasse ich zusammen:

Ein Überblick, was du aus diesen Fehlern lernst

 Was du bei Social-Media-Grafiken unbedingt beachten solltest: Optimiere deine Grafiken für jede Plattform, biete deinem Publikum Abwechslung, sei relevant und entlocke deinem Publikum Reaktionen, gestalte deine Grafiken mit gleichbleibenden Elementen.

Vier einfache Schritte zur fesselnden Social-Media-Grafik

1. Passe Stil und Persönlichkeit auf dein Business an

Jede Grafik hat eine eigene Persönlichkeit und erzeugt Stimmung. Vielleicht wirkt sie freundlich, seriös, schick oder verspielt. Finde heraus, was du mit deiner Grafik sagen möchtest und achte darauf, dass Stimmung und Stil zu deinem Publikum passen. Auf dieser Basis triffst du weitere Designentscheidungen.

2. Stelle eine stimmige Farbpalette zusammen

Wähle Farben für deine Grafiken aus, die zu ihrer Botschaft und zu deinem Business passen. Diese Farbpalette, die Zusammenstellung der Farben, die du für deine Designs verwendest, kann dein größtes Wiedererkennungsmerkmal sein und sie wecken Emotionen.

3. Wähle passende Schriftarten

Auch Schriftarten wecken Emotionen und unterstützen die Kernaussage deiner Grafik. Frage dich: Was soll mein Publikum fühlen, wenn es meine Grafik sieht? Bei der Vermarktung von Coachingprodukten würdest du eine Schriftart mit einem klaren, modernen Charakter wählen. Bei der von Eiscreme wohl eher eine lustige und quirrlige Schrift.

Nutze für große Überschriften Schriftarten mit ausgeprägtem Charakter und klare und gut lesbare Schriften für Untertitel sowie laufenden Text. So kannst du die Aufmerksamkeit deiner Leser erlangen und Emotionen wecken, während du deine Botschaft kommunizierst.

4. Entwickle ein Layout, das zu deiner Botschaft passt

Nach dieser Überschrift vermutest du vielleicht, dass es ein Geheimrezept für das ideale Layout deiner Grafiken gibt. Dem ist allerdings nicht so, denn es gibt keins. Ich kann dir kein konkretes Layout, keine Schriften oder Farben empfehlen. Dein Layout setzt sich aus deinen Entscheidungen zusammen: Welche Emotion soll die Grafik wecken, welche Botschaft vermittelt sie und wen soll sie erreichen?

Was sich jedoch in jeder Grafik bewährt hat sind folgende Tipps:

  • Einfachheit: Je einfacher dein Design ist, desto leichter wird deine Grafik verstanden. Der Betrachter muss sich nicht darauf konzentrieren deine Grafik überhaupt zu verstehen, sondern kann die Kernaussage direkt erfassen.
  • Kontrast: Achte darauf, dass die Farben einen großen Kontrast zueinander haben. Das bedeutet, dass sich die Schrift von einem farbigen Hintergrund deutlich abheben muss, sonst leidet die Lesbarkeit darunter.
  • Typografie: Kombiniere Schriftarten, Größen und Abstände, um eine visuelle Hierarchie zu erzeugen. Somit kannst du ganz bewusst den Blick des Betrachters auf die wichtigste Information lenken.
  • Weißraum: Überlade deine Grafik nicht mit Informationen und nutze Leerraum, damit der Blick des Betrachters verweilen kann. So ist es angenehm, deine Grafik zu betrachten.

Zusammengefasst

Nutze über alle Grafiken hinweg die gleichen Schriften. Wenn du ein bestimmtes Layout wählst, nutze es in alles Grafiken. Und wenn du deine Farbpalette festgelegt hast, behalte die Farben bei. Jede Grafik soll dazu beitragen, deine visuelle Identität zu stärken, damit du wiedererkannt wirst.

Nun weißt du, welche welche Vorteile dir Social-Media-Grafiken bringen, wie du sie geschickt einsetzt, um die Aufmerksamkeit deiner Wunschkunden auf dich zu ziehen, und dabei die häufigsten Fehler vermeidest. Kommen wir zur entscheidenden Frage:

Haben deine Social-Media-Grafiken ein Makeover nötig?

Die Antwort lautet JA, wenn:

  • du die Besonderheiten verschiedener Plattformen nicht beachtest,
  • du immer wieder die gleichen Grafiken postest,
  • deine Grafiken keine Reaktionen hervorrufen,
  • du noch nie so richtig über das Design nachgedacht hast.

Die Antwort lautet NEIN, wenn:

  • du deine Grafiken für die unterschiedlichen Plattformen optimierst,
  • deine Grafiken abwechslungsreich, aber trotzdem konsistent im Design sind,
  • sie für dein Publikum relevant sind und Reaktionen auslösen,
  • du Designrichtlinien für deine Grafiken hast.

Jetzt ist es an dir, unvergessliche Social-Media-Grafiken zu schaffen!

Zu welchem Ergebnis bist du gekommen? Kannst du noch an ein paar Schräubchen drehen, um deine Grafiken zu optimieren? Was hast du von diesen Punkten schon richtig gemacht?

Gefallen dir meine Tipps? Merke sie dir gern mit dieser Grafik auf Pinterest:

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