5 einfache Tipps: Wie du bei der Grafikerstellung augenblicklich Zeit gewinnst

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Kennst du dieses Gefühl? Du möchtest deine Zeit besser managen, aber vor lauter langwierigen Aufgaben weißt du nicht, wie du diese effektiv und zeitsparend bearbeiten kannst?

Ich arbeite täglich daran, meine Abläufe bei der Erstellung von Grafiken zu optimieren, um diese Aufgaben zeitsparend und effektiv zu erledigen.

Meine Erfahrungen möchte ich gern mit dir teilen. Sie werden dir garantiert dabei helfen, das meiste aus deinem Tag herauszuholen und deine gesteckten Ziele zu erreichen.

5 Tipps, wie du Grafiken effektiv und zeitsparend erstellst

Tipp 1: Definiere Designrichtlinien und -vorlagen

Regelmäßiges Veröffentlichen von neuen Inhalten bedeutet, ebenfalls auch regelmäßig neue Grafiken zu erstellen. Für jeden Blogpost benötigst du mindestens fünf neue Grafiken für Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und deinen Blog.

Diese vermeintlich kleinen Aufgaben, die zu jeder Veröffentlichung einfach dazugehören, können jedoch auch ein größeres Ausmaß annehmen, als bei der Planung deines Tages beabsichtigt.

Du gewinnst viel Zeit, wenn du nicht bei jeder Grafik wieder bei Null beginnen musst, sondern Designrichtlinien definierst und die Grafikvorlagen anlegst. Du wirst sehen, dass sich der Druck, immer wieder neue ansprechende Grafiken zu erstellen, sofort verflüchtigt.

Dazu legst du einmalig deine Farb- und Schriftkombinationen fest und erstellst dir damit Vorlagen für deine Grafiken. Diese Vorlagen passt du dann jedesmal an, indem du lediglich Text und Bild austauschst. Das Heraussuchen der richtigen Bildgrößen gehört damit der Vergangenheit an. Somit wird die Grafikerstellung eine Sache von Minuten!

Werde aktiv: Wähle Farben und Schriften aus, die du in jeder Grafik verwenden möchtest. Danach schreibe eine Liste von Grafiken, die du regelmäßig erstellst und speichere dir dafür Vorlagen ab.

Tipp 2: Nutze einfache Tools

Um schöne Grafiken zu erstellen, brauchst du ein Designprogramm. Professionelle Programme haben für dich den Nachteil, dass sie zu viele Funktionen haben, die du nicht brauchst. Dadurch ist der Einarbeitungsaufwand sehr hoch und manchmal auch ein unüberwindbares Hindernis.

Wie traumhaft wäre es denn, wenn du ein Programm hättest, das dir die Grafikerstellung erleichtert, indem es durch limitierte Funktionen intuitiv bedienbar ist? Du hättest weniger Stress und gewinnst sogar Lebensqualität, weil du dich nicht durch ein kompliziertes Programm quälen musst!

Es ist wichtig, dass du deine Werkzeuge kennst und effektiv mit ihnen umgehen kannst. Canva ist DAS Tool für dich, wenn es um einfache Bedienbarkeit und schnelle Grafikerstellung geht.

Canva ist ein Grafikprogramm, das du ganz unkompliziert in deinem Internetbrowser öffnen und bedienen kannst. Es bietet dir die Möglichkeit von überall deine Grafiken zu erstellen, abzuspeichern und zu veröffentlichen.

Du musst dir nie wieder Gedanken über verschiedene Bildgrößen machen, denn Canva nimmt es dir einfach ab. Du wählst lediglich aus, welchen Grafiktyp du brauchst (zum Beispiel eine Grafik für einen Facebook-Post) und schon ist die Datei angelegt.

Werde aktiv: Lege dir einen kostenloses Account bei Canva an und probiere aus, wie einfach es sein kann Grafiken zu erstellen.

Tipp 3: Bündle Aufgaben gleicher Art

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass es immer den gleichen Aufwand bedeutet, wenn du eine Grafik erstellen möchtest?

Du stimmst dich gedanklich auf die vor dir liegende Aufgabe ein, sammelst alle Informationen und öffnest das Grafikprogramm. Es ist egal, ob du danach nur eine Grafik oder gleich fünf erstellst. Der Aufwand bleibt gleich.

Nutze diesen Flow und erstelle gesammelt deine Grafiken, so gewinnst du eine gewisse Routine und sparst Zeit. Dadurch kannst du dich schnell wieder deinen Hauptaufgaben widmen und hast den Kopf für die wichtigen Dinge frei. Das gilt übrigens nicht nur für die Grafikerstellung (Stichwort: Buchhaltung *lach*)!

Werde aktiv: Sammle gleiche Aufgaben auf einer Liste. Teile deine Tage in Zeitblöcke ein, ähnlich einem Stundenplan aus der Schule, und erledige deine Aufgaben gebündelt.

Tipp 4: Etabliere feste Abläufe

Du kennst die Grafiktypen in- und auswendig, die du für die Veröffentlichung neuer Inhalte benötigst. Aber es raubt Energie, immer an alles zu denken und nichts zu vergessen.

Gerade deswegen ist es wichtig, dass du alles, was du nicht im Kopf haben musst, auslagerst. Schreibe deine Abläufe auf und leite daraus Checklisten ab, die du nur noch abhaken musst.

Überlege: Was muss ich alles getan haben, bevor ich auf den Veröffentlichen-Button meines neuen Artikels klicken kann?

Deine Ablauf-Liste für den Blogartikel könnte zum Beispiel enthalten:

  1. Thema und Überschrift festlegen
  2. Struktur und Recherche
  3. Text ausformulieren
  4. Grafiken erstellen
  5. Kontrolle auf Schreibfehler
  6. Einpflegen in Blog
  7. Veröffentlichen
  8. Teilen in den sozialen Netzwerken

Daraus kannst du dann wiederum Checklisten erstellen für das Schreiben deines Blogposts, die Grafikerstellung und deine Social-Media-Kanäle. Du siehst, auch dieser Tipp ist nicht nur auf das Erstellen von Grafiken begrenzt.

Werde aktiv: Schreibe auf, welche Abläufe sich immer wiederholen sowie die dazugehörigen Schritte. Leite daraus Checklisten ab und hake diese bei der Erledigung deiner Aufgaben ab.

Tipp 5: Lass dir helfen!

Wie lange schiebst du den Punkt “Grafikdesign lernen” von deiner ToDo-Liste schon vor dir her? Vielleicht hast du sogar schon einen dicken Wälzer aus der Bibliothek ausgeliehen, der dich nun anklagend aus der Ecke ansieht?

Ich kann nicht mehr zählen, wie viele Fachbücher ich mir schon ausgeliehen und sie - ohne einen einzigen Blick hineingeworfen zu haben - wieder in die Bibliothek zurückgebracht habe. Kennst du das auch?

Hast du dich schon mal gefragt, ob es wirklich notwendig ist, dass du dich in diesen Fachbereich einarbeitest? Hast du nicht schon genug damit zu tun, dich in deinem Fachgebiet auf dem Laufenden zu halten?

Ich möchte es dir gern mit einem Beispiel verdeutlichen:
An deinem Geburtstag möchtest du deine Gäste gern mit einer raffinierten Torte verköstigen. Deswegen wirst du aber noch lange keine Ausbildung zum Konditor beginnen oder dir das Wissen dazu aneignen. Wahrscheinlich wirst du eine Torte kaufen und dich zusammen mit deinen Gästen an dieser Kreation erfreuen - es mindert den großartigen Eindruck keineswegs, dass sie nicht selbst gemacht ist.

Mit dem Grafikdesign ist es ähnlich, nur dass du mit deinen Grafiken völlig fremde Menschen von deiner Expertise und deinem Angebot überzeugen möchtest. Lass dir helfen und beauftrage einen Grafikdesigner, dir professionelle Grafik-Vorlagen zu erstellen.

Du musst dich weder in das Thema einlesen, noch wirst du durch das komplizierte Grafikprogramm Nerven lassen. In dieser gewonnenen Zeit kannst du dich deinen Hauptaufgaben und den Bedürfnissen deiner Kunden widmen.

Werde aktiv: Lies dir mein Angebot Branding für Online-Unternehmer durch, die preiswerte Designlösung für deine Marke und einfache Grafikerstellung in Canva.

Wie du siehst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Zeit bei der Grafikerstellung zu gewinnen. Welche davon setzt du schon um? Was ist neu für dich?

Gefallen dir meine Tipps? Merke sie dir gern mit dieser Grafik auf Pinterest:

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